Firewire

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Firewire

Der Begriff Firewire wurde als Markenname von der Apple Computer Inc. für eine schnelle Videoübertragungsschnittstelle geprägt. Mittlerweile findet diese Schnittstelle neben dem Einsatz in Digital Camcorder aber auch andere Einsatzgebiete, wie in Audio-Aufzeichnungsgeräten, Digitalkameras, DVD-Laufwerken, Festplatten, Scannern und anderen externen Speichergeräten, die an Computer-Systeme angeschlossen werden können.

Der Begriff Firewire wird auch oftmals gleichbedeutend mit dem Schnittstellen - und Protokollstandard IEEE 1394 verwendet, obwohl die Firewire-Schnittstelle in ihren marktüblichen und herstellerabhängigen Ausführungen im Vergelich zum IEEE 1394 Standard einen reduzierten Funktionsumfang besitzt.

Geschichte

Die Firewire-Schnittstelle wurde 1993 von Apple Computer Inc. auf der COMDEX (Computer Dealer's Exhibition) in Las Vegas vorgestellt und im gleichen Jahr mit dem Markennamen Firewire eingetragen. Von 1995 an wurde die Schnittstelle von Apple Computer Inc. und Sony Corp. gemeinsam weiter entwickelt, wobei die Initiative und das Grundkonzept von Apple Computer Inc. ausging. 1997 benannte Sony Corp. seine Schnittstelle in "I-Link" um, um wohl lizenzrechtlichen Problemen mit Apple Computer Inc. aus dem Wege gehen zu können. Im Jahre 2002 erhielt die 1394 Trade Association von Apple Computer Inc. das Recht Firewire an Dritte weiter zu lizensieren. Sony Corp. folgte später diesem Beispiel.

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