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Micro Four Thirds
aus olypedia.de, dem freien Olympus Lexikon
Am 05. August 2008 verkündeten die FT-Partner Olympus und Panasonic die Einführung des Micro Four Thirds-Standards (auch als MICRO FourThirds, µFourThirds, µFT oder MFT bezeichnet bzw. abgekürzt) als konsequente Fortführung der Miniaturisierung des FT-Systems. In Prospekten, Beschreibungen bzw. Händleranzeigen im Internet wird Micro Four Thirds bei Objektiven bzw. deren Anschluss (Bajonett) meist mit der letztgenannten Abkürzung für Micro Four Thirds als MFT-Anschluss bezeichnet.
Micro Four Thirds ersetzt keineswegs das Four Thirds System (FT), sondern ergänzt dieses für Kameras/Objektive mit besonders kompakten Ausmassen! Da die Sensorgrösse der der "großen" FT-Spiegelreflexkameras (DSLR) entspricht, bietet Micro Four Thirds - trotz kompakter Ausmasse - die gleich hohe Bildqualität wie die "großen" Kameras. Auch können wie bei den "großen" Wechselobjektive montiert werden.
Aufbauend auf FT werden folgende Änderungen durchgeführt:
- Reduktion des Auflagemaßes von 38,85 mm auf 19,6 mm, was durch den Wegfall des Spiegelkastens erreicht wird.
- Reduktion des Bajonett außendurchmessers von 60 mm auf ca.54 mm. (+/- 0,3mm) Mittels des Olympus MMF-1 Adapters oder auch des Panasonic DMW-MA1 Adapters können die FT-Objektive an Micro Four Thirds-Bodys betrieben werden. Die in der Folge kleineren Micro FT-Objektive können allerdings nicht an FT-Bodys betrieben werden.
- Erhöhung der Kontaktanzahl zwischen Body und Objektiv von 9 Pins auf 11 Pins.
Als erste Kamera weltweit nach dem neuen Micro Four Thirds-Standard stellte Panasonic Ende 2008 die Panasonic LUMIX DMC-G1 vor. Mitte 2009 erschien dann die erste Micro Four Thirds-Kamera von Olympus: die Olympus PEN E-P1.